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Zweite Wahl
GEE
September 2006

Mit schlichten Klamotten, sexy Anzeigen und einer politisch korrekten Firmenphilosophie macht der Kleidungshersteller American Apparel ziemlich erfolgreich auf sich aufmerksam. Jetzt kommt der nächste Marketing-Coup: die Eröffnung eines American-Apparel-Shops in der virtuellen Welt des Online-Rollenspiels "Second Life". "Mode ist ein wichtiger Teil von 'Second Life'", weiß Raz Schionning von American Apparel. In Stilfragen sieht er aber noch reichlich Spielraum für Verbesserungen: "Die meisten Avatare tragen ziemlich durchgedrehte Sachen." Im Gegensatz zu kunstvoll verzierten Flügeln, riesigen Plüsch-Fledermausohren und anderen möglichst auffälligen Stücken wirken die Sachen von American Apparel deswegen auch erst mal ziemlich schlicht. Trotzdem wurden von den Kleidern, die den Stücken der echten Kollektion in Schnitt und Farbe eins zu eins nachempfunden sind, in den ersten zwei Wochen mehr als 2000 Teile verkauft, zu einem Preis von immerhin einem Dollar pro Klamotte. Das virtuelle Business läuft also gut, wird aber wohl nicht zum Kerngeschäft von American Apparel werden, wie Schionning versichert: "Natürlich hoffen wir in erster Linie, dass Käufer aus 'Second Life' auch in unseren Läden vorbeikommen werden."

www.americanapparel.de
www.secondlife.com