Home
Regional Home Pages:
Québec Mexico Brazil United Kingdom Spain France Netherlands Germany Sweden Italy Austria Israel China Korea Japan Australia
Made in Downtown LA
T-shirts, sweatshop-free, wholesale t-shirts, American Apparel, Made in Los Angeles
 
  • Find a Style:
"Sweatshop Free" statt Ausbeutung
American Apparel übernimmt freiwillig Verantwortung für angemessene Mindestlöhne, für gesunde Arbeitsbedingungen sowie für soziale Absicherung. Der Begriff ?Sweatshop Free? wurde von American Apparel selbst geprägt und bezeichnet unsere moralische und ökonomische Verantwortung bei der Produktion unserer Kleidung.
Der globale Hintergrund
Verstärkt seit den 80er und 90er Jahren verlegten und verlegen zahlreiche Unternehmen ihre Produktion in "Billiglohnländer". Die Ziele sind Gewinnmaximierung und mehr Marktanteile durch billigere Produkte. Qualität spielt dabei weniger eine Rolle. In den USA, dem Stammsitz von American Apparel, gehen führende Unternehmen zusehends neue Wege für mehr Beschäftigung. Auch der produzierenden Industrie in Deutschland und der gesamten EU weisen sie damit alternative rentable Beschäftigungsmodelle auf.
Die Probleme im Billiglohnland
Die Lebensverhältnisse in den Billiglohnländern ändern sich schlagartig. Unter teils unwürdigen Verhältnissen, bei mieser Bezahlung und ohne soziale Absicherung werden die Arbeiterinnen und Arbeiter ausgebeutet.
Die Probleme im Industriestaat
Das Missverhältnis zwischen Billiglohnländern und Industriestaaten bei Löhnen, sozialer Absicherung und Lebenshaltung fördert die gesamtwirtschaftliche Misere, in der sich die Industriestaaten heute befinden. Vom begleitenden politisch-ideologischen Gerangel ganz zu schweigen. Das über Jahrzehnte gewachsene Wirtschaftssystem ist empfindlich gestört, der globale Arbeitsmarkt produziert Massenarbeitslosigkeit, auch in Deutschland. Die Kaufkraft sinkt. Es folgen Unternehmenskonkurse, überfüllte Arbeitsagenturen und unbezahlbare Renten. Verschuldete Staaten und Städte münden in Steuererhöhungen, Sozialabbau und in privater wie stattlicher Verschuldung - ein Teufelskreis.
Die Alternative: Globale Mindestlöhne
Gegen Ausbeutung und schlimmstenfalls Menschenrechtsverletzungen in den Billiglohnländern helfen keine Normen. Denn weil sie nicht wirksam überprüft werden können, werden sie nicht eingehalten. Wegen ihrer ungerechten globalen Lohn- und Sozialpolitik werden einige gro? Unternehmen bereits gerichtlich angeklagt, in den USA müssen beispielsweise "Wal-Mart" und "Gap" vor Gericht. Die einzig sinnvolle Alternative ist es, weltweit menschliche und soziale Bedürfnisse zu erfüllen und Mindestlöhne einzuführen. Denn Billiglohn-Produktion ist letztlich eine neue Art der Apartheid.
Beispiel Textilindustrie
Die Produktion eines T-Shirts kostet in den USA etwa 2 bis 3 Dollar. Im Verkauf erzielt das gleiche T-Shirt zwischen 8 und 30 Dollar. Es macht es wirklich keinen Sinn ein T-Shirt für 1 Dollar in Billigstlohnländer zu produzieren, statt für 2 Dollar im eigenen Land. Die Gewinnspanne ist ohnehin ausreichend, damit alle Beteiligten in der Herstellungskette profitieren können.
Vorteile von Sweatshop Free
Mehr Produktion in den Verbraucherländern erhöht die Beschäftigung und damit die Kaufkraft. Umgekehrt vermindert die Massenproduktion in Billiglohnländern die Kaufkraft in den Verbraucherländern. Wer nichts oder wenig verdient, kann nicht viel ausgeben. Die Folge ist ein immer härterer Preiskampf der Anbieter, weil zu wenig Geld im Umlauf ist. Allein eine vernünftige Lohnpolitik in den (noch) Billiglohnländern würde die Kaufkraft sowohl vor Ort wie auch in den Industrieländern stärken.
Vorbildfunktion von Sweatshop Free
Auch American Apparel wird in naher Zukunft in so genannten Entwicklungsländern produzieren lassen, allerdings unter kalifornischen Bedingungen, nämlich für Mindestlöhne von 6,25 Dollar pro Stunde, mit geregelten Arbeitszeiten und sozialen Leistungen.
Die Philosophie und Politik von American Apparel wird auch hierzulande positiv aufgenommen, denn die Ausbeutung von Billigarbeitskräften wird in Europa zusehends thematisiert. American Apparel ruft Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf, sich ebenfalls für die grundsätzlich Einführung sozialer Absicherung, für Mindestlöhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen einzusetzen. American Apparel geht mit gutem Beispiel voran.